EPTL-NetEinsatzplanung Tonnenleger
Kapitel 12 · Handbuch Seite 52–61

Die Klein-Datenpflegen: Arten, Kennungen, Toppzeichen, Fahrwasser, Farben

Die Klein-Datenpflegen

Unter den Klein-Datenpflegen sind alle Datenpflege abgelegt, die im täglichen Gebrauch weniger angefasst werden. Die meisten Datenpflegen beinhalten die verschiedenen Arten, zum Beispiel Tonnen- oder Seelaternenarten. Diese Daten werden meist über Listefelder ausgewählt. Zum Beispiel muss man beim Erfassen einer neuen Tonne die Tonnenart angeben. Dafür öffnen sie eine Liste mit allen möglichen Tonnenarten wählen eine aus. Damit man bei jeder einzelnen Tonne die Tonnenart nicht neu über die Tastatur eingeben muss, werden diese in einer externen Liste geführt.

Des Weiteren werden hier zum Beispiel auch Fahrwasser und Farben verwaltet, damit man diese Begriffe nicht immer neu über die Tastatur eingeben muss.

Die Tonnenarten

Wenn sie im Menü unter „Klein-Datenpflegen“ auf „Tonnenarten“ klicken, erhalten Sie eine Liste aller Tonnenarten. Um hier eine Tonnenart auszuwählen, machen Sie einfach einen Doppelklick auf die entsprechende Zeile und der Datensatz wird angezeigt.

Bildschirmfoto aus dem Handbuch, Seite 52
Bildschirmfoto aus dem Handbuch, Seite 52

Standardmäßig können die Tonnenleger die Tonnenarten nicht verändern. Es ist jedoch möglich den Tonnenlegern über den Administrator das Recht einzuräumen. Die Tonnenarten werden eigentlich vom Sachbearbeiter im Amt geführt.

Im ersten Feld können Sie eine beliebige Bezeichnung für den Tonnentyp eingeben. Danach folgt die Angabe der Arbeitsbezeichnung. Mit dem Listfeld „Energieversorgung“ können Sie eine Liste aller Energieversorgung an öffnen und einen Eintrag auswählen. Die Angabe „Speicher“ rechts neben dem Listfeld dient nur zur Information und kann nur im Datensatz der Energieversorgung verändert werden. Bei dem Feld „Durchmesser“ handelt es sich um den Durchmesser des Tonnenkörpers in Meter. Mit dem kleinen Pfeil können Sie gegebenenfalls einen Taschenrechner öffnen. Der Wert kann mit zwei Nachkommastellen eingegeben werden. Daneben kann die Kostengruppe eingetragen werden, die nur einen Buchstaben oder eine Ziffer beinhalten kann.

Im Feld „Gewicht“ geben sie das Gewicht des Tonnenkörpers an. Hierzu können sie nur ganze Zahlen in der Einheit Kilogramm verwenden. Auch hier verbirgt sich hinter den kleinen Pfeil ein Taschenrechner. Bei der Schwanzrohrlänge handelt es sich um ein ähnliches Feld, in das Schwanzrohrlänge in Meter mit zwei Nachkommastellen eingetragen werden kann.

Darunter sehen sie das nächste Textfeld mit der Bezeichnung „Laternenträger“. Hier kann ein beliebiger Text eingegeben werden. Genauso verhält es sich mit dem Feld daneben, wo sie die Angaben zum Radarreflektor machen können.

In dem großen Textfeld unten links („zusätzliche Kommentare/Hinweise“) können sie beliebigen Text eingeben.

Es ist auch möglich ein Foto zu einer bestimmten Tonnenart abzulegen. Beachten Sie dabei, dass auch die Fotos beim Datenaustausch zwischen Server und Tonnenleger transferiert werden. Das Vorhandensein von vielen Fotos kann die Geschwindigkeit des Datenaustausches enorm beeinflussen.

Um ein Foto zu einer Tonnenart zuzuordnen, klicken Sie im Änderungsmodus auf das Quadrat rechts wählen sie dann im Kontextmenu den Punkt „Laden“.

Es öffnet sich dann ein von Windows bekannter Dateidialog zum Öffnen einer Grafik bzw. digitalen Foto. Wählen Sie also das entsprechende Foto aus und das Foto wird in diesem Quadrat dargestellt.

Bildschirmfoto aus dem Handbuch, Seite 53

Die LED-Arten

Wenn sie im Menü unter „Klein-Datenpflegen“ auf „LED-Arten“ klicken, erhalten Sie eine Liste aller LED- Arten. Um hier eine LED-Art auszuwählen, machen Sie einfach einen Doppelklick auf die entsprechende Zeile und der Datensatz wird angezeigt.

Standardmäßig können die Tonnenleger die LED-Arten nicht verändern. Es ist jedoch möglich den Tonnenlegern über den Administrator das Recht einzuräumen. Die LED-Arten werden eigentlich vom Sachbearbeiter im Amt geführt.

Bei dem ersten Feld mit der Bezeichnung „Typ-Bezeichnung“ handelt es sich um ein spezielles Listfeld. Mit dem kleinen Pfeil nach unten an der rechten Seite, öffnen Sie eine Liste aller Begriffe, die bei anderen Datensätzen in diesem Feld existieren. Man spart sich dabei die Tipparbeit, wenn Bezeichnungen ähnlich oder gleich sind. Geben Sie hier also einen beliebigen Text ein oder wählen Sie einen aus der Liste.

Beim nächsten Feld handelt es sich um ein ähnliches Listfeld, in dem allerdings die Art des Solarkompaktaufsatzes angegeben wird. Auch bei der Angabe der LED bzw. Lampe haben sie ein Listfeld mit den bereits eingetragenen Begriffen. Hier ist auch beliebiger Text möglich.

Bei dem Feld mit der Bezeichnung „Preis“ handelt es sich um ein numerisches Feld, bei dem sie einen Taschenrechner als Hilfe nutzen können. Hier können Sie einen Betrag mit der Währung Euro eintragen.

In dem großen Textfeld unten links („zusätzliche Kommentare/Hinweise“) können sie beliebigen Text eingeben.

Es ist auch möglich ein Foto zu einer bestimmten LED-Art abzulegen. Beachten Sie dabei, dass auch die Fotos beim Datenaustausch zwischen Server und Tonnenleger transferiert werden. Das Vorhandensein von vielen Fotos kann die Geschwindigkeit des Datenaustausches enorm beeinflussen.

Bildschirmfoto aus dem Handbuch, Seite 54

Um ein Foto zu einer LED-Art zuzuordnen, klicken Sie im Änderungsmodus auf das Quadrat rechts wählen sie dann im Kontextmenu den Punkt „Laden“.

Es öffnet sich dann ein von Windows bekannter Dateidialog zum Öffnen einer Grafik bzw. digitalen Foto. Wählen Sie also das entsprechende Foto aus und das Foto wird in diesem Quadrat dargestellt.

Die Raconarten

Wenn sie im Menü unter „Klein-Datenpflegen“ auf „Seelaternenarten“ klicken, erhalten Sie eine Liste aller Seelaternenarten. Um hier eine Seelaternenart auszuwählen, machen Sie einfach einen Doppelklick auf die entsprechende Zeile und der Datensatz wird angezeigt.

Bildschirmfoto aus dem Handbuch, Seite 55
Bildschirmfoto aus dem Handbuch, Seite 55

Standardmäßig können die Tonnenleger die Raconarten nicht verändern. Es ist jedoch möglich den Tonnenlegern über den Administrator das Recht einzuräumen. Die Raconarten werden eigentlich vom Sachbearbeiter im Amt geführt.

Im ersten Feld geben sie die Bezeichnung des Bandes bzw. der Kennung an. Hierzu können sie beliebigen Text eingeben. Darunter befinden sich drei numerische Felder. Mit dem kleinen Pfeil nach unten können Sie einen Taschenrechner als Hilfe verwenden. Die Reichweite wird in Seemeilen angegeben. Sie können hier beliebig viele Nachkommastellen verwenden. Genauso verhält es sich mit der Angabe des Gewichtes. Hier ist die Einheit Kilogramm. In das Feld daneben können sie die Höhe des Racon in Millimeter eintragen.

Unterhalb der numerischen Felder können sie den Hersteller eintragen. Darunter befindet sich wieder ein numerisches Feld, in das der Preis des Racon eingetragen werden kann.

In dem großen Textfeld unten links („zusätzliche Kommentare/Hinweise“) können sie beliebigen Text eingeben.

Die Kennungen

Wenn sie im Menü unter „Klein-Datenpflegen“ auf „Kennungen“ klicken, erhalten Sie eine Liste aller Kennungen, die im System verwendet werden können. Um hier eine Kennung auszuwählen, machen Sie einfach einen Doppelklick auf die entsprechende Zeile und der Datensatz wird angezeigt.

Die Kennung wird lediglich in der Datenpflege der Stationen benötigt. Sollte die Seelaterne auf der Tonne einen batteriebetriebenen Kennungsgeber haben dann wird aus der Kennung der Station die Batterielaufzeit in Tagen verwendet.

Im ersten Textfeld wird die Bezeichnung der Kennung angegeben. Danach die Aufteilung der Takte für die Hellzeiten.

Bildschirmfoto aus dem Handbuch, Seite 56

Darunter kommen numerische Felder. Im ersten Feld wie die Wiederkehr in Sekunden angegeben. Dafür können sie eine Nachkommastellen verwenden. Daneben wird die Hellzeit in Prozent angegeben. Hier sind zwei Nachkommastellen möglich. Daneben kann die hält seit in Sekunden pro Minute angegeben werden. Auch hier können sie zwei Nachkommastellen verwenden. Im Feld ganz rechts geben sie die Batterielaufzeit in Tagen an. Hier sind nur ganze Zahlen möglich. Die Angabe der Batterielaufzeit wird benötigt, um einen neuen Wechseltermin für die Batterie des Kennungsgebers zu errechnen.

Ein Termin für den Wechsel der Batterie des Kennungsgebers kann also nur ermittelt werden, wenn bei der entsprechenden Station eine Kennung eingetragen ist und die Tonne eine Seelaterne hat, die über einen batteriebetriebenen Kennungsgebers verfügt.

In einer älteren Programmversion wurden die anderen numerischen Angaben, wie Hellzeit und Wiederkehr benötigt, um bei Tonnen mit Gasbehältern, den entsprechenden Gasverbrauch zu ermitteln.

Im Textfeld darunter kann die Bezeichnung nach der Seeschifffahrt Straßenordnung eingetragen werden.

In dem großen Textfeld unten links („zusätzliche Kommentare/Hinweise“) können sie beliebigen Text eingeben.

Die Daten der Kennungen wurden eins zu eins aus der alten Programmversion übernommen und werden nur sehr selten verändert. Lediglich die Angabe der Batterielaufzeit ist für die Terminerrechnung entscheidend.

Die Toppzeichen

Wenn sie im Menü unter „Klein-Datenpflegen“ auf „Toppzeichen“ klicken, erhalten Sie eine Liste aller Toppzeichen, die im System verwendet werden können. Um hier ein Toppzeichen auszuwählen, machen Sie einfach einen Doppelklick auf die entsprechende Zeile und der Datensatz wird angezeigt.

Bildschirmfoto aus dem Handbuch, Seite 57

Die Toppzeichen werden im Programm an zwei Stellen benötigt. Zum einen wird lese Angabe direkt bei einer Tonne gemacht. Es wird also angegeben, welches Toppzeichen sich aktuell auf einem Tonnenkörper befindet. Zum zweiten wird bei der Station angegeben, welches Toppzeichen die Tonnen auf dieser Station haben sollen.

Da die Toppzeichen je in einer eigenen Liste verwaltet werden, können sie bei den Stationen bzw. bei den Tonnen über ein Listfeld ausgewählt werden. Die Toppzeichen werden nicht mit einer Identnummer geführt. Somit sind immer alle Toppzeichen verfügbar. Es ist also keine genaue Bestandsermittlung möglich.

Im ersten Textfeld wird die Toppzeichenform angegeben. Danach können sie die Größe angeben. Dabei handelt es sich nicht um ein numerisches Feld, sondern um ein Textfeld, in das sie einen beliebigen Text eingeben können. Danach folgt die Angabe der Farbe. Die Farbe wird an dieser Stelle nicht über ein Listfeld geführt, sondern über reine Texteingabe. Die Verwendung des Listfeldes für die Farbe wäre in Zukunft an dieser Stelle sicherlich denkbar.

In dem großen Textfeld unten links („zusätzliche Kommentare/Hinweise“) können sie beliebigen Text eingeben.

Es ist auch möglich ein Foto zu einer bestimmten Toppzeichenform abzulegen. Beachten Sie dabei, dass auch die Fotos beim Datenaustausch zwischen Server und Tonnenleger transferiert werden. Das Vorhandensein von vielen Fotos kann die Geschwindigkeit des Datenaustausches enorm beeinflussen.

Um ein Foto zu einer Toppzeichenform zuzuordnen, klicken Sie im Änderungsmodus auf das Quadrat rechts wählen sie dann im Kontextmenu den Punkt „Laden“.

Es öffnet sich dann ein von Windows bekannter Dateidialog zum Öffnen einer Grafik bzw. digitalen Foto. Wählen Sie also das entsprechende Foto aus und das Foto wird in diesem Quadrat dargestellt.

Die Daten der Toppzeichen wurden eins zu eins auf der alten Programmversion übernommen. Das Ändern der Daten sollte standardmäßig nur durch den Sachbearbeiter im Amt durchgeführt werden.

Bildschirmfoto aus dem Handbuch, Seite 58

Die Energieversorgungen

Wenn sie im Menü unter „Klein-Datenpflegen“ auf „Energieversorgungen“ klicken, erhalten Sie eine Liste aller Energieversorgungen, die im System verwendet werden können. Um hier eine Energieversorgung auszuwählen, machen Sie einfach einen Doppelklick auf die entsprechende Zeile und der Datensatz wird angezeigt.

Die Energieversorgung wird in den Datenpflegen Tonnenart und Raconbestand verwendet. Sie ist entscheidend für die Terminberechnung einer Tonne. Anhand der Energieversorgung wird zum Beispiel erkannt, ob es sich um eine solarbetriebene Tonne handelt oder nicht. Bei solarbetriebenen Tonnen wird zum Beispiel kein Batteriewechseltermin benötigt.

Die Datenpflege der Energieversorgung hat nur wenige Felder. Im ersten Textfeld geben sie die Bezeichnung der Energieversorgung an. Danach folgt die Angabe des Energiespeichers. In beiden Feldern ist beliebiger Texteingabe möglich.

In dem großen Textfeld unten („zusätzliche Kommentare/Hinweise“) können sie beliebigen Text eingeben, der sich auf die entsprechen Energieversorgung bezieht.

Bei der Energieversorgung handelt es sich um Basisangaben die standardmäßig nur vom Sachbearbeiter im Amt verändert werden sollten. Trotzdem ist es natürlich möglich die Rechte entsprechend anders zu verteilen.

Bildschirmfoto aus dem Handbuch, Seite 59

Die Fahrwasser

Wenn sie im Menü unter „Klein-Datenpflegen“ auf „Fahrwasser“ klicken, erhalten Sie eine Liste aller Fahrwasser des entsprechenden Amtes. Um hier ein Fahrwasser auszuwählen, machen Sie einfach einen Doppelklick auf die entsprechende Zeile und der Datensatz wird angezeigt.

Bei dem Fahrwasser sowie auch bei der Datenpflege der Farbe handelt es sich um die kleinste Datenpflege im Programm. Es wird hier lediglich nur ein Begriff Datensatz abgelegt. Damit man Begriffe, wie zum Beispiel das Fahrwasser nicht immer wieder neu über die Tastatur eingeben muss, werden diese Begriffe in einer externen Liste geführt. In der Datenpflege der Stationen wird dann dieser Begriff mithilfe eines Listfeldes ausgewählt.

Im ersten Textfeld geben sie Bezeichnung des Fahrwassers an. Darunter können sie noch zusätzliche Hinweise, die sich auf dieses eine Fahrwasser beziehen, angeben.

Neue Fahrwasser sollten standardmäßig nur vom Sachbearbeiter im Amt hinzugefügt oder verändert werden. Natürlich besteht auch hier die Möglichkeit das Recht zum Ändern anders zu verteilen.

Bildschirmfoto aus dem Handbuch, Seite 60

Die Farben

Wenn sie im Menü unter „Klein-Datenpflegen“ auf „Farben“ klicken, erhalten Sie eine Liste aller Farben des Systems. Um hier eine Farbe auszuwählen, machen Sie einfach einen Doppelklick auf die entsprechende Zeile und der Datensatz wird angezeigt.

Bei der Farbe sowie auch bei der Datenpflege des Fahrwassers handelt es sich um die kleinste Datenpflege im Programm. Es wird hier lediglich nur ein Begriff Datensatz abgelegt. Damit man Begriffe, wie zum Beispiel die Farbe nicht immer wieder neu über die Tastatur eingeben muss, werden diese Begriffe in einer externen Liste geführt. In der Datenpflege der Stationen und Seelaternenbestand wird dann dieser Begriff mithilfe eines Listfeldes ausgewählt.

Im ersten Textfeld geben sie Bezeichnung der Farbe an. Darunter können sie noch zusätzliche Hinweise, die sich auf diese Farbe beziehen, angeben.

Es ist auch möglich ein Foto zu einer bestimmten Toppzeichenform abzulegen. Beachten Sie dabei, dass auch die Fotos beim Datenaustausch zwischen Server und Tonnenleger transferiert werden. Das Vorhandensein von vielen Fotos kann die Geschwindigkeit des Datenaustausches enorm beeinflussen.

Um ein Foto zu einer Toppzeichenform zuzuordnen, klicken Sie im Änderungsmodus auf das Quadrat rechts wählen sie dann im Kontextmenu den Punkt „Laden“.

Bildschirmfoto aus dem Handbuch, Seite 61
Bildschirmfoto aus dem Handbuch, Seite 61