Die Datenpflege Stationen
Die Datenpflege „Stationen“
Die größte Datenpflege im EPTL Programm ist die Datenpflege der Stationen. Zunächst einmal hier noch der Hinweis, dass sie Datensätze nur verändern können, wenn sie sich im Änderungsmodus befinden. Um in den Änderungsmodus schalten, klicken Sie auf den Notizblock oberhalb des Datensatzes.
Die Tonnenleger sollten nur über den Arbeitsplan die Daten einer Station verändern. Sollten Sie nicht über den Arbeitsplan eine Station verändern, so erhalten sie keinen Logbuch-Eintrag über die Änderung. Für die meisten Änderungen an einer Station, gibt es im Arbeitsplan bestimmte Termine, die in den Arbeitsplan aufgenommen und dann ausgeführt werden können.
Neben den Bezeichnungen und den Positionsdaten wird hier die Tonne eingegeben, die sich auf dieser Station befindet. Des Weiteren sind hier auch die Termine für die ausgelegte Tonne hinterlegt.
Wie sie bei dieser Station sehen, gliedert sich die Datenpflege in mehrere Blöcke. Als erstes werden die Bezeichnungen der Station aufgeführt.

Bezeichnungen zu der Station
Im Feld "Seegebiet" ist das Seegebiet der Station genannt. Rechts neben dem Textfeld, sehen sie einen kleinen Pfeil nach unten. Dort ist eine Liste mit allen bisher genannten Seegebieten hinterlegt. Dabei handelt es aber nicht um das klassische Listfeld, sondern die Liste soll das nochmalige Tippen von „Seegebieten“ erleichtern. Sie können dieses Feld auch manuell mit dem Cursor verändern.
Darunter sehen sie das erste Listefeld in dieser Datenpflege. In der eingebauten Liste befinden sich alle möglichen Fahrwasser dieses Amtes. Um ein Fahrwasser auszuwählen, öffnen Sie die Liste mit dem kleinen Pfeil nach unten. Sollte ein Fahrwasser fehlen, so muss dieses in der Datenpflege Fahrwasser eingetragen werden. Standardmäßig hat aber nur der Benutzer im Amt das Recht, neue Fahrwasser einzutragen.
Bei der Angabe der Stationsbezeichnung, handelt es sich um ein einfaches Textfeld. Klicken Sie einfach in das Feld hinein und der Cursor beginnt dort zu blinken und das Feld kann bearbeitet werden. Die Stationsbezeichnung einer Station wird vom Programm her nicht weiter überprüft. Es kann somit vorkommen, dass eine Stationsbezeichnung öfters genannt wird. Im selben Fahrwasser kann dieses natürlich nicht der Realität entsprechen.
Ein weiteres einfaches Textfeld wird bei der Angabe der Seekartennummer verwendet. Es wird nicht unbedingt eine numerische Angabe erwartet. In Ausnahmefällen können dort auch Buchstaben angegeben werden. Die Angabe der Seekartennummer wird im Programm nicht weiter ausgewertet. Sie dient dem Benutzer nur als Information. Es können dort alle Seekartennummern angegeben werden, in denen die Position enthalten ist.
Die Stationsnummer muss (vom System her) auch nicht unbedingt angegeben werden. Es kann dort die bisher vom BSH geführte VIRK-Nummer eingetragen werden. In der alten Programmversion gab es zu diesem Feld folgenden Hinweis: „Die Nummer wird weiterhin unter anderen vom Seezeichen-Versuchsfeld für die Zuordnung und Identifizierung der Tonnen für die Stör- und Ausfallstatistik benötigt.“

Bei „Bemerkungen“ und „Bildband der Station“ handelt es um zwei Spezialfelder. Diese Felder müssen erst aufgeklappt werden. Klicken Sie einfach auf den grauen Bereich mit dem Pfeil nach unten.
In der alten Programmversion gab es nur ein Feld für die Bemerkung zu einer Station. Hier gibt es nun eine Liste, mit der keine Bemerkung mehr überschrieben werde muss. Wenn sie sich im Änderungsmodus befinden sehen sie unterhalb der Liste Schaltfläche mit einem „Plus“ und einem „Minus“. Um eine neue Bemerkung hinzuzufügen, klicken Sie auf das Plussymbol. Sie erhalten dann in der Liste eine neue Zeile, in der in der Spalte „Bemerkungstext“ die neue Bemerkung eingegeben werden kann. Wenn sie dann mit der Maus woanders hin klicken wird die Zeile „festgeschrieben“ und unter Benutzerkürzel und Datum werden automatisch die entsprechenden Einträge gemacht. Um eine Bemerkung zu entfernen, markieren Sie die entsprechende Zeile, in dem in der ersten grauen Spalte mit der Maus klicken. Klicken Sie dann auf das Minussymbol. Sollte das Minussymbol noch deaktiviert sein, dann haben sie Zeile nicht richtig markiert. Um das aufklappbare Fenster wieder zu schließen, klicken sie irgendwo außerhalb des aufgeklappten Fensters hin.
Es besteht die Möglichkeit im EPTL System Bilder einer Fotokamera abzulegen. Sie können hier zum Beispiel Fotos abgelegen, die sich auf diese Station beziehen.
Digitale Fotos sollten in diesem Programm eine Ausnahme sein. Digitale Fotos benötigen viel Speicherplatz. Da die Tonnenleger wegen dem Offlinemodus die Daten oft synchronisieren müssen, würde das Vorhandensein von vielen Fotos diese Synchronisation erheblich verlangsamen.

Um ein Foto hinzuzufügen muss sich die Station im Änderungsmodus befinden. Öffnen Sie das auf klappbare Fenster unter der Bezeichnung „Bildband der Station“. Fügen Sie mit dem Plussymbol eine neue Zeile hinzu. In der Spalte „Bezeichnung“ können Sie Bemerkungen zu diesem Foto machen. Öffnen Sie dann in der Spalte „Bild“ dem Pfeil nach unten die Vorschau und klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Vorschau und sie erhalten ein kleines Menü. Dort wählen Sie „Laden“ aus.
Sie erhalten dann einen Standarddialog von Windows, um eine Datei (in diesem Fall ein Foto) auszuwählen. Das Foto oder zumindest die Speicherkarte der Kamera sollte sich in dem Windows System befinden. Gehen Sie auf das entsprechende Laufwerk und wählen Sie das Foto aus. Das Foto wird dann in der Vorschau angezeigt. Schließen Sie die Vorschau mit der Schaltfläche „OK“. Um das Bildband der Station wieder zu schließen klicken sie irgendwo außerhalb des aufklappbaren Fensters hin. Um bestehende Fotos zu entfernen, verwenden sie das Minussymbol der Liste.
Bevor die Fotos in die Datenbank geschrieben werden, werden sie komprimiert. Die Einstellungen der Komprimierung können unter den Programmoptionen editiert werden.

Tonnenbezogene Daten
Unterhalb der Bezeichnungen zur Station sehen sie die tonnenbezogenen Daten.
Die wichtigste Angabe hierbei ist sicherlich die Information, um welche Tonne es sich handelt. Um eine Tonne anzugeben, gibt es hier das Listfeld mit der Bezeichnung „Tn-Ident.-Nr.“. Wenn sie die Liste zu diesem Listfeld öffnen, sehen sie alle frei verfügbaren Tonnen.
Sollten Sie in dieser Liste die entsprechende Tonne nicht finden, da befindet sich diese Tonne auf einer anderen Station oder die Tonne wurde ausgemustert. Es werden hier nur die Tonnen aufgelistet, die nicht auf Position liegen. In der ersten Zeile der Liste sehen sie die Filterzeile, die sie schon aus dem Listfenster kennen. Mit dieser Zeile können sie schnell einen bestimmten Eintrag finden. Wählen Sie die entsprechende Zeile mit einem Mausklick aus. Die Liste schließt sich dann wieder automatisch und die neue Tonne ist eingetragen.


Bei diesem Listfeld gibt es eine wichtige Besonderheit. Wie sie das Listfeld bereits kennen, wird durch einen Mausklick auf das X Symbol Listfeld der ausgewählte Eintrag entfernt. Wollen Sie also Tonne einziehen, dann klicken Sie auf das X Symbol. Beim späteren Speichern werden sie dann gefragt, ob die Tonne in ihre Einzelteile zerlegt werden soll, d.h. ein SKA, eine Seelaterne, ein Toppzeichen oder ein Racon wird von der Tonnen genommen. Würden Sie anschließend den Datensatz der Tonne aufrufen, dann würden sie sehen, dass sich auf der Tonne kein SKA, etc. mehr befindet. Nun kommt es aber vor, dass eine Tonne zum Winteranfang hin nur eingezogen wird. Bei Winterende wird sie so, wie sie war, wieder gesetzt. Die Bestückung der Tonne bleibt den ganzen Winter über. Wenn sie also eine Tonne nur vorübergehend einziehen wollen, dann verwenden Sie die Schaltfläche mit dem „Z“ rechts neben dem Listfeld. Das „Z“ steht hierbei für „zwischenlagern“. Die Tonne behält dadurch ihre komplette Bestückung.
Beim Einziehen bzw. Zwischenlagern der Tonne erhalten sie vorher noch eine Sicherheitsabfrage. Erst wenn sie diese mit „Ja“ beantworten, wird die Tonne eingezogen.
Die Felder mit den Bezeichnungen „Bezeichnung“, „Baujahr“, „Tonnenart“, „SKA-Ident.-Nr“ und „Seel.- Ident.-Nr.“ werden durch die Auswahl der Tonnen automatisch belegt. Diese Felder können nicht an dieser Stelle verändert werden, sondern sie dienen nur zur Information. Diese Daten werden in der Datenpflege der Tonne verwendet bzw. editiert.
Das Ausliegendatum der Tonne wird standardmäßig automatisch gesetzt. Wenn sie also eine Tonne gesetzt bzw. ausgetauscht haben, wird beim Speichern der Station das Ausliegedatum automatisch auf das aktuelle Kalenderdatum gesetzt. Das Ausliegendatum bestimmt die Termine im Arbeitsplan. Es ist die Basis für die Berechnung. Wenn sie allerdings das Ausliegendatum manuell vor dem Speichern setzen, dann wird ihre Angabe beibehalten.
Ähnlich verhält es sich mit dem Ausliegendatum der Seelaterne und des SKA. Wenn sie eine neue Tonne auswählen, auf der sich eine Seelaterne befindet, dann wird beim Speichern der Station dieses Ausliegendatum auch automatisch gesetzt. Befindet sich auf der neuen Tonne ein SKA, dann wird das Ausliegendatum des SKA natürlich auch automatisch gesetzt.
Das nächste Datumsfeld ist das Kettenausliegedatum. Dieses Datum gibt an, wann die Kette gesetzt wurde. Wenn sie nur die Tonne der Station austauschen, wird dieses Feld nicht verändert. Wenn sie als Tonnenleger über den Arbeitsplan einen Kettenwechsel durchführen, wird dieses Datum automatisch gesetzt. Sollten Sie dieses Datum unabhängig vom Arbeitsplan verändern, dann beachten Sie, dass dieses Einfluß auf die Termine der Station haben wird.
Die vorletzte tonnenbezogene Angabe das Datum, an dem der Stein zuletzt versandet ist. In der Vergangenheit gab es Diskussionen über dieses Feld. Es dient lediglich zur Information und hat keinen weiteren Einfluss auf das Programm. Die Verwendung dieses Feldes ist jedem Benutzer selbst überlassen.
Das Datum der letzten Wartung bzw. das Datum der letzten SKA-Wartung ist mit Absicht ein wenig versteckt. Sie sehen nur eine Schaltfläche mit einem Pfeil nach unten. Wenn sie dort klicken sehen sie die entsprechenden Angaben.

Sollten durch Datenübernahme oder sonstiges die Termine nicht mehr passen, kann man an dieser Stelle die Termine richtigstellen, ohne an die Faktoren zu beeinflussen. Die Termine in der Tabelle im Stationsblatt werden aber bei Änderungen erst beim Speichern aktualisiert.
Koordinaten
Die Koordinaten der Stationen bzw. der Position werden im WGS84-Format angegeben. Dafür gibt es hier zwei Felder für den Längen- und den Breitengrad.
Wenn Sie mit der Maus in diese Felder gehen, werden Sie feststellen, dass das Eingabeformat genau vorgegeben ist. Sie brauchen lediglich nur die Zahlen eingeben. Im EPTL System werden diese Koordinaten auch verwendet, um die Station in einer Kartenansicht darzustellen. Das fällt ganz rechts dient nicht zum Ändern, sondern man kann durch einen Mausklick auf die Weltkugel die Kartenansicht öffnen.
Zugeteilte Schiffe
Jede Station kann Schiffen zugeordnet werden. Damit ein Tonnenleger seinen individuellen Arbeitsplan erhält, werden die Stationen den einzelnen Schiffen zugeordnet. Theoretisch können an dieser Stelle mehrere Schiffe genannt werden. Es wird aber für den Arbeitsplan immer nur das erste Schiff verwendet. Im Arbeitsplan können dadurch die Termine nach bestimmten Schiffsnamen ausgefiltert werden und somit werden nur die Termine angezeigt, die das jeweilige Schiff betreffen.
Um ein Schiff hinzuzufügen, klicken Sie auf das Plussymbol sie erhalten eine neue Zeile in dieser Liste. Klappen sie dann die Liste vom Listfeld auf und sie sehen die Liste aller Tonnenleger. Wählen Sie das entsprechende Schiff aus. Wenn sie ein Schiff entfernen wollen, dann markieren Sie die entsprechende Zeile und klicken Sie auf das Minussymbol.
Termine
In der Datenpflege “Stationen" werden jeder Station die Termine angezeigt. Es können natürlich Termine nur bestimmt werden, wenn auch eine Tonne auf dieser Station liegt. Die Termine werden in Verbindung mit dem Ausliegedatum und einem dem entsprechenden Termintyp zugeordneten Intervall bestimmt. Neben dem standardmäßigen Wartungstermin werden z.B. Kettenwechsel- und Tonnenwechsel-Termine verwendet. Die einzelnen Termintypen werden in einer eigenen Datenpflege verwaltet. Die Konfiguration der einzelnen Tonne kann den Termintyp entscheiden.


In diesem Beispiel handelt es sich um eine SKA-Tonne, die auf dieser Station ausliegt. Durch das Vorhandensein eines SKA wurde die Tonne als SKA-Tonne erkannt. Aus diesem Grunde wurde ein Wartungstermin für den Tonnenkörper und für den SKA erstellt. Die Termine für den Kettenwechsel und der Konservierung werden erstellt, sobald sich überhaupt eine Tonne auf der Station befindet.
Die Tabelle der Termine erklärt sich wie folgt. In der ersten Spalte sehen Sie die Termin-Bezeichnung, die bei den Termintypen angegeben werden kann. Aus der zweiten Spalte sehen sie, ob es sich um einen automatischen Termin handelt. Welche automatischen Termine es gibt, können sie schon anhand dieses Beispiels sehen. Zusätzlich gibt es noch Batteriewechsel-Termine für Tonnen solcher Art. Als nicht automatischer Termin gelten die Termine, die über den Arbeitsplan manuell hinzugefügt werden. Der meist verwendete nicht geplante Termin ist "Tonne bearbeiten auf Station". Dieser wird aufgenommen, wenn Störungsmeldungen von Tonnen vorliegen. In der nächsten Spalte steht das Datum des letzten Termins. Danach folgt das Datum des nächsten Termins. Errechnet man nun die Differenz zwischen dem letzten und nächsten Termin, dann wird man feststellen, dass dies nicht dem Intervall aus dem Termintyp entspricht. Dies ist nur der Fall, wenn der Faktor aus der letzten Spalte gleich eins ist. Über den Faktor kann man Termine hinauszögern oder früher fallen lassen. In der Vergangenheit wurde festgestellt, dass die Intervalle für die einzelnen Termintypen nicht immer für alle Stationen und Tonnen zu treffen. Aus diesem Grunde wurde dieser Faktor eingeführt, mit dem man individuell für die jeweilige Station und den Termintyp das Intervall beeinflussen kann.
Sie können im Änderungsmodus den nächsten Termin in der Spalte „nächster Termin“ manuell eingeben. Der Faktor wird dann automatisch bestimmt. Genauso können sie den Faktor verändern und der „nächste Termin“ wird direkt errechnet.
Bis auf die Spalte "Faktor" und „nächster Termin“ kann man die Tabelle hier nicht verändern (auch nicht im Änderungsmodus). Sollte ein Termin wirklich einmal nicht passen, dann kann man über das Ausliegedatum die Termine neu berechnen lassen oder im versteckten Feld das Datum der letzten Wartung setzen. Mit der Schaltfläche mit den drei Punkten ganz rechts, können Sie den Faktor für ein ganzes Fahrwasser setzen. Sie erhalten dann folgende Frage.


Wenn Sie diese Frage mit Ja beantworten, werden in allen Stationen des aktuellen Fahrwassers, die Faktoren des entsprechenden Termintyps automatisch gesetzt.
Die Beeinflussung der Termine sollte anhand von Erfahrungswerten durch den Tonnenleger durchgeführt werden.
Positionsbezogene Daten
In diesem Bereich finden Sie alle Angaben, die sich tatsächlich auf die entsprechende Position/Station beziehen. Es sind also die Ärzte, die auf dieser Position erwartet werden. Ob die Tonne später genau diesen Erwartungen entspricht, liegt in der Verantwortung des Benutzers.
In der ersten Zeile kann angegeben werden, ob die Tonne auf dieser Station ein Toppzeichen tragen soll. Es handelt sich dabei um ein Listfeld, hinter der sich die Liste aller möglichen Toppzeichen verbirgt. Öffnen Sie die Liste mit dem kleinen Pfeil nach unten und wählen Sie das entsprechende Toppzeichen aus. Wie sie bereits aus einem vorherigen Kapiteln wissen, können sie mit dem grünen Pfeil direkt in die Datenpflege des Toppzeichens springen. Mit dem „X“ daneben können sie das Toppzeichen wieder entfernen. Die beiden Felder "Größe" und "Farbe" werden automatisch bei Auswahl eines Toppzeichens gesetzt. Diese Felder dienen nur zur Information und können nicht direkt verändert werden. Diese Daten kommen aus dem Datensatz des Toppzeichens.
Darunter finden Sie die Angabe Tonnentyps, der auf dieser Station vorgesehen ist. Auch hier handelt es sich um ein Listfeld, mit dem sie einen Tonnentyp aus der Liste wählen. Auch hier erneut den Hinweis, dass damit noch nicht sichergestellt ist, dass die ausliegende Tonne wirklich diesem Typ entspricht.
Des Weiteren kann man eine Bezeichnungsart für diese Position angeben. Es handelt sich hierbei um Textfeld, das mit der Tastatur beschrieben werden kann. Damit man sich wiederholende Angaben nicht immer neu tippen muss, kann man über den Pfeil nach unten bereits eingegebene Begriffe auswählen.
Wenn für diese Station eine Leuchttonne vorgesehen ist, so kann man im nächsten Listfeld die vorgesehene Kennung angeben. Wenn sie die Liste öffnen sehen sie alle möglichen Kennungen. Die Felder "Aufteilung" und „Wiederkehr“ können hier nicht verändert werden. Diese Angaben werden im Datensatz der Kennung festgelegt und dienen hier nur zur Information.

Die letzte positionsbezogene Angabe ist die Farbe der vorgesehenen Tonne. Auch hier wieder ein Listfeld, aus dem die entsprechende Farbe ausgewählt werden kann. In der Liste sehen sie allerdings alle Farben, die im System verwendet werden können. Dies können auch Farben sein, die nicht zum Tonnenkörper passen.
Sonstiges
In der Gruppe mit der Bezeichnung "Sonstiges" sind alle weiteren Angaben zu einer Station hinterlegt.
Welche Angaben zu einer Station gepflegt werden sollen, kann jedes Amt für sich entscheiden. Theoretisch reicht für eine Station die Angabe des Fahrwassers, Bezeichnung, Schiff und die gewählte Tonne aus.
Im ersten Feld können Sie die Kettenstärke in Millimeter angeben. Dieses Feld erwartet nur Zahlen. Wenn sie Buchstaben eingeben erhalten sie beim Verlassen des Feldes ein rotes X mit einer Fehlermeldung.
In diesem Fall gehen sie erneut in das Feld und geben sie nur Zahlen an.
Unterhalb der Kettenstärke können sie die Kettenlänge in Meter angegeben. Daneben sehen sie ein Auswahlfeld, in dem sie nur die Begriffe „Neu“ oder „Alt“ auswählen können. Warum diese Angabe gemacht werden soll, kann heute nicht mehr geklärt werden. Es wurde aus der alten Programmversion übernommen. Des Weiteren können Sie die Wassertiefe in Meter bezogen auf Seekartennull angeben. Auch hier werden nur Zahlen erwartet. Darunter können sie das Gewicht des Ankersteins für die üblicherweise auf Station ausliegende Tonne angeben. Im Feld „BfS“ können sie die letzte Bekannt- machung für Seefahrer für diese Position angeben. Zahlenformat: Dreistellige BfS-Zählnummer und zweistellige Zahl für das Jahr. Darunter geben sie die „Letzte Nachricht für Seefahrer (NfS) für die Position an (gleiche Format wie bei BfS).
Das letzte Feld beinhaltet die Angabe, woher das Symbol für die Kartenansicht geholt werden soll. Standardmäßig handelt es sich dabei um eine Internetadresse des Programmierers, der die einzelnen Grafiken hinterlegt hat. Wenn sie eine neue Station anlegen, verwenden sie dieselbe Angabe wie in vergleichbaren Stationen.

